Liga

TSV Nahe - SVT Bad Oldesloe 6:4

Tore: 0:1 Fatin Karanfil (12., Elfmeter), 0:2 Srdan Radisic (50.), 1:2 Philipp Dittmann (58.), 2:2 Konstantin Korella (62.), 2:3 Srdan Radisic (68.), 2:4 Stevan Stevanovic (75.), 3:4 Patrick Erkelenz (82.), 4:4 Philipp Dittmann (84.), 5:4 Patrick Erkelenz (87.), 6:4 Philipp Dittmann (90.+1)

Michael D'Urso (Nahe): "Das war wahrlich nichts für schwache Nerven, zumindest in der zweiten Halbzeit. Nach dem 0:1 per Elfmeter haben wir uns gut erholt und sind gut ins Spiel gekommen. Am Ergebnis hat sich bis zur Pause jedoch noch nichts geändert. Dann haben wir uns in der Kabine nochmal mental zusammengerissen. Nach einem Standard kassieren wir dann das 0:2, kommen aber schnell wieder heran und schaffen den Ausgleich. Dann denkt man, man ist über den Berg, fängt sich aber durch zwei Unaufmerksamkeiten zwei Tore. Von da an muss ich dem Team ein riesiges Kompliment machen, mit welcher Leidenschaft sie sich noch vier gut herausgespielte Treffer herausgespielt hat. Deswegen bin ich trotz aller gemachten Fehler im Spielverlauf zufrieden. An der Seitenlinie hätte man heute gefühlt Ärzte gebraucht."

Gökhan Akdemir (Türkspor): "Anspruch und Wirklichkeit klaffen derzeit bei uns weit auseinander. Wir verlieren letzte Woche und heute zwei Spiele, die wir für uns entscheiden müssen. Ohne die Leistung unserer Gegner zu relativieren möchten wir sagen, dass wir selbst in diesem Wettbewerb unser größter Gegner sind. Derzeit fehlt uns die Clevernis, ein Spiel zu gestalten. Zu lenken. Den Takt und das Tempo vorzugeben. Wir machen unnötig das Spiel sehr schnell, obwohl wir im Führung sind. Wir laden dadurch den Gegner ein uns auszukontern, anstatt das Spiel zu kontrollieren. Unser Tempo nach vorne ist enorm hoch, sodass wir hinten Lücken schaffen. Unser Gegner war heute cleverer. Nahe hat sich von unserem schnellen Spiel nicht aus dem Konzept bringen lassen und hat bis zum Ende seine Leistung abgerufen. Sie haben dir Geschenke, die wir liegen gelassen haben, gerne mitgenommen. Wir rufen derzeit die hohe Qualität, die wir in der Mannschaft haben, nicht ab bzw. setzen diese unbeholfen ein. Wir müssen wieder zu unserem Spiel finden, damit wir wieder in diesem Wettbewerb erfolgreich sein können. Zudem kommt, dass wir wieder heute zwei verletzte Spieler haben, die wohl zwei bis drei Wochen ausfallen werden. Zusammen mit Talha Ergül und Adrian Matysik sind es nun vier Stammkräfte, die ausfallen. Talha wird noch ca. drei Wochen fehlen. Bei Adrian warten wir die Woche ab, wie es beim Training läuft. Sollte er schmerzfrei sein, so könnte dies eventuell für das kommende Wochenende einen positiven Effekt mit sich bringen. Mit seiner Routine könnte er unserem Spiel die nötige Ruhe geben. Glückwunsch an den Gegner. Wir machen jetzt unsere Hausaufgaben und dann hoffen wir auf eine deutliche Steigerung gegen Garbek."